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Königin des Hl. Rosenkranzes, Mörfelden

Briefe von H. Pfarrer Mulach an die Gemeinde in Mörfelden

 

 

Gedanken zum Evangelium:

Wer schon einmal einen lieben Menschen verloren hat und um ihm getrauert hat, weiß, dass es eine Weile dauert, bis der erste Schmerz vergeht. Doch es tut gut in den gewohnten Alltag zurückzukehren, denn es gibt Sicherheit. Petrus erhält nach dem Tod und der Auferstehung Jesu keine weiteren Anweisungen von Jesus und geht daher seinem eigentlichen Beruf nach. Er ist Fischer und fährt mit seinem Boot in der Nacht zum Fischen. Einige andere Jünger begleiten ihn. Doch sie kommen mit leeren Netzen zurück. Ziemlich deprimierend. Keinen einzigen Fisch haben sie gefangen. Was die anderen wohl über sie denken werden? Wie sollen sie ihren Familien begegnen, wenn sie mit leeren Händen vor ihnen stehen? Petrus und die Jünger sind mit Sicherheit über ihren Misserfolg enttäuscht.

Auch die momentane Corona-Krise kann uns in eine solche Stimmung versetzen und uns vielleicht nutzlos erscheinen lassen, wenn wir in Kurzarbeit geschickt werden oder in unserem Beruf momentan nur wenig oder gar nicht arbeiten können. Die Jünger wissen nicht, dass Jesus sie in der Nacht beobachtet. Er ist bei ihnen. Er lässt sie nicht alleine, sondern er schickt sie ein zweites Mal mit den Netzen hinaus und sie kommen mit einem reichen Fang zurück. Der Jünger, den Jesus liebt, merkt als erstes, dass es Jesus ist, der sie wieder auf den See zurückgeschickt hat. Als Petrus davon erfährt, kann er es gar nicht erwarten, zurück ans Ufer zu kommen, um Jesus zu begegnen. Er springt ins Wasser, um als erstes an Land zu gehen. Petrus ist ungeduldig, die anderen Jünger hingegen sind da ein wenig pragmatischer. Sie sehen, dass das Boot nur noch wenige Meter vom Land entfernt ist. Die positiven Entwicklungen des momentanen Verlaufs der Corona-Krise machen uns Hoffnung. Wir müssen diese Zeit nicht alleine bestreiten, denn wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott sich gerade in der Schwachheit des Menschen erweist. Schon Anfang Mai dürfen wir wieder Gottesdienst in unseren Kirchen feiern und seit dieser Woche sind sogar einige Geschäfte wieder geöffnet. Doch es heißt: Geduld haben. Wir sollen nicht vorpreschen, wie es vielleicht Petrus getan hat, um als erstes Jesus zu begegnen. Wir müssen Geduld haben und auf die Gesundheit von uns und unseren Mitmenschen achten. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Jesus uns auch bei uns zu Hause einlädt mit uns Mahl zu halten. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Geduld und Zuversicht, damit sie frohen Mutes durch diese Tage gehen können.

 

Nauheim, 06.06.2020

Liebe Schwestern und Brüder,

herzlich Grüße ich Sie aus dem Pfarrhaus in Nauheim.

Einen besonderen Sonntag feiern wir morgen – den Sonntag der Göttlichen Dreifaltigkeit. Ein besonderer Sonntag, der dem hohen Geheimnis unseres Gottes gewidmet ist. So unfassbar und unbegreiflich Gott ist – glauben wir doch seiner Liebe zu uns und allen Menschen, wir vertrauen seiner Nähe, und wir hoffen auf seine Barmherzigkeit. Der Sonntag konfrontiert uns mit „Gottesbilder“. Welches Bild von Gott haben Sie?

Eines meiner Lieblingsbilder habe ich von Mose weitergesagt bekommen durch die Schriftsteller des Alten Testaments. So sagt Gott zu Mose am brennenden Dornbusch am Sinai: ICH BIN DER ICH BIN … da für dich!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen einen gesegneten Sonntag!

Ihr Pfarrer Christof Mulach

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Nauheim, 30. Mai 2020


Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!

Mit dieser Mail erhalten Sie wieder unsere Einladung zur Hauskirche, nun zum Pfingstsonntag.

Gemeinsam – ob zuhause oder in der Pfarrkirche – bitten wir in den Gebeten und Liedern: Komm, Heiliger Geist!

Weshalb bitten wir „Komm, Heiliger Geist!“, wenn wir ihn doch schon in Taufe und Firmung empfangen haben?

Nun, in diesen beiden Sakramenten ist er uns innerlich geworden und bleibt beständig bei uns. So stellt es uns der erste Korintherbrief des Paulus vor Augen: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor 3,16).

Doch kommt der Geist nicht ein für alle Mal, sondern immer wieder neu, tiefer und anders. Jede neue Ausgießung des Geistes bringt etwas Erfrischendes und Herausforderndes.

Gerade das wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen!

Möge Gott uns segnen mit dem Kommen seines Geistes, damit er neu in unseren Herzen und in der ganzen Kirche aufleuchte.

Gesegnete und frohe Pfingsten wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Christof Mulach

 

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Nauheim, 16.05.22020

Liebe Schwestern und Brüder,

ich sende Ihnen herzliche und sonnige Grüße aus dem Pfarrhaus in Nauheim und hoffe sehr, dass Sie alle wohl auf sind!

Jetzt gehen wir schon 5 Wochen durch die österliche Zeit, ich hoffe, Sie finden Trost und Stärkung im Glauben an den auferstandenen Herrn.

Gerne laden wir Sie mit Mitfeier unserer Hauskirche ein am 6. Ostersonntag – für mich und für uns alle eine Möglichkeit, Gemeinschaft zu halten im Denken aneinander und im Beten miteinander.

Während ich die Texte zusammenstelle oder aufsetze, habe ich Sie, liebe Gemeindemitglieder vor Augen. Ich schließe Sie ein in mein Gebet und in die Feier der Eucharistie, bis zu dem Tag, an dem wir einander wieder persönlich einander begegnen können.

Sie können mir auch persönliche Anliegen und Fürbitten schreiben, die ich leise im Gottesdienst beten werde, gerne entzünde ich für Sie auch eine Kerze am Mutter Gottes Altar.

Wünschen Sie einen Anruf, sagen Sie es mir bitte. Ich bin da!

Suchen Sie weitere geistliche Impulse und Texte, dann besuchen Sie gerne die passende Seite unserer Bistums-Homepage:

<Bistum Mainz geistliche Impulse>

Nun wünsche ich Ihnen allen ein erholsames Wochenende und einen gesegneten Ostersonntag!

Liebe Grüße aus Nauheim,

Christof Mulach, Pfr.

 

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Nauheim, 09.05.2020

Liebe Schwestern und Brüder in unseren Pfarrgemeinde St. Jakobus der Ältere, St. Marien und Johannes XXIII.,

herzlich lade ich Sie wieder zur Mitfeier des 5. Ostersonntags in unseren Hauskirchen ein.

Wir beginnen zwar an diesem Wochenende die Feier der Sonntagsmesse in der erweiterten Öffentlichkeit, aber zum Schutz der Gemeindemitglieder möchten wir die Texte für den privaten Hausgottesdienst noch weiterhin zur Verfügung stellen.

Allen Müttern gratuliere ich an dieser Stelle schon zum Muttertag und wünsche alles Liebe und Gute, Gesundheit und Gottes Segen!

Ihnen allen einen frohen und gesegneten Sonntag!

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße,

Christof Mulach, Pfr.

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Nauheim, 02.05.2020

Liebe Schwestern und Brüder in St. Marien,

anbei sende ich Ihnen den Text für den Hausgottesdienst zum 4. Ostersonntag.

Auch sende ich Ihnen ein Informationsschreiben für die Feier der öffentlichen Gottesdiensten in unserer Pfarrei St. Marien, die wir ab Mittwoch wieder in einem konkreten Rahmen anbieten dürfen. Auch wenn dadurch für uns noch nicht die volle Freiheit zur Gestaltung der Gottesdienste und vor allem für die uneingeschränkte Teilnahme an den Gottesdiensten hergestellt ist, ist es doch eine wichtige Verbesserung, die uns hilft.

Wie unser Generalvikar Weihbischof Dr. Bentz es treffend formuliert hat, ist das „Ziel der Kirchen nicht so viel Öffnung wie möglich, um der Öffnung willen, sondern so viel Öffnung wie verantwortbar, um des Glaubens willen.“

Für unsere Pfarrei kann ich sagen, dass wir beabsichtigen, die neuen öffentlichen Gottesdienste ab dem 05. Mai anzubieten. Die Zeit bis dahin benötigen wir, um uns organisatorisch hinsichtlich der Hygienevorschriften und Schutzmaßnahmen vorzubereiten. Wer keine Anzeichen einer Atemwegserkrankung aufweist, fieberfrei ist und werktags oder sonntags die hl. Messe  oder eine Maiandacht mitfeiern möchte, möge sich bitte im Pfarrbüro oder bei Herrn Pfr. Omphalius (Telefonnummern siehe Anlage) telefonisch anmelden. Die Anzahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer ist begrenzt und richtet sich nach der Größe unserer Pfarrkirchen, denn der Mindestabstand zwischen den Mitfeiernden muss gewährleitet sein.

Wir freuen uns sehr über diese Erleichterung hin auf dem vorsichtigen Weg zu einer Normalisierung.

Ich hoffe, Sie sind alle wohl auf?

Ich selbst vermisse Sie alles sehr und hoffe, dass wir uns bald wieder sehen können.

Liebe Grüße aus dem Pfarrhaus,

Christof Mulach, Pfr.

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Nauheim, 04.04.2020

Liebe Schwestern und Brüder in St. Marien – Königin des Hl. Rosenkranzes,

ich sende Ihnen liebe Grüße aus dem Pfarrhaus Nauheim und hoffe, Sie sind wohl auf.

An diesem Sonntag begehen wir den Palmsonntag.

Weiterhin können wir nicht zusammenkommen zur Palmprozession und Sonntagsmesse.

Deshalb erhalten Sie wieder „geistliche Post“ – ich lade Sie ein, im Kreis der Hauskirchen mitzumachen. Herzlich begrüßen möchte ich auch die neu dazugekommen, die heute zum ersten Mal Post von mir erhalten.

Was meint Hauskirche?

Es gilt, dass wir mithelfen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, aber auch, dass wir uns nicht gegenseitig anstecken. Aber gibt es Möglichkeiten, dass wir, in der Verbundenheit mit unseren Mitchristen im Bistum Mainz, als Gemeindemitglieder unserer Pfarrei St. Marien gemeinsam am Sonntag Gottesdienst feiern.

Und zwar in unserer Hauskirche!

Jeder von uns kann in seiner Wohnung einen kleinen Gottesdienst mitfeiern: im Heiligen Geist miteinander verbunden, können wir singen und beten und Christus wird in unserer Mitte sein. Das hat er uns zugesagt.

Er ist gegenwärtig im seinem Hl. Wort.

Wir alle machen aus unserer Wohnung eine Hauskirche – das hat in unserer Kirchengeschichte Tradition! Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes – auch nicht ein schlimmer, gefährlicher Virus.

Feiern wir am Sonntag gemeinsam, doch an verschiedenen Orten, den Sonntagsgottesdienst.

Wie an jedem Wochenende werde ich die Vorabendmesse und die Sonntagsmesse für Sie, liebe Gemeindemitglieder, und in den Anliegen unserer Zeit feiern.

Sie alle, ihre Angehörige und alle Mitbewohner unserer Ortschaften Königstädten, Mörfelden und Nauheim, schließe ich in das heilige Messopfer mit ein! Im Gebet bin ich mit Ihnen fest verbunden!

Gesegnete Palmzweige liegen am Sonntag ab ca. 11.15 Uhr in der Kirche zum Mitnehmen bereit.

Sie können mir auch Ihre persönlichen Fürbitten schreiben, die ich dann in der Messfeier beten werde.

Ferner sende ich im Anhang mit einen Vorschlag für das persönliche Hausgebet: Jeden Abend um 19.30 Uhr, läuten nun in den evangelischen und katholischen Kirchen die Glocken (Martinsläuten) und laden uns zum Gebet ein. An verschiedenen Orten, aber vereint im Heiligen Geist. Auch dafür habe ich Ihnen ein Modellvorschlag angehängt.

Gerne können Sie meine Mail auch weiterleiten an Menschen, die daran vielleicht Freude haben.

Falls Sie keine weiteren Mails von mir wünschen, schreiben Sie mir bitte diesbezüglich kurz eine Mail.

Liebe Grüße aus Nauheim, Gottes Segen wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Christof Mulach

P.S. Wünschen Sie ein seelsorgliches Gespräch mit mir, rufen Sie bitte im Nauheimer Pfarrhaus an!

Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Christof Mulach, Pfarrer und Stellvtr. Dekan des Kath. Dekanats Rüsselsheim

Leitender Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinden in:

Königstädten, Johannes XXIII.

Mörfelden, St. Marien -  Königin des hl. Rosenkranzes

Nauheim, St. Jakobus der Ältere

Amtssitz und Pfarrbüro:

Unter der Muschel 19 ,  64569 Nauheim

Tel: 06152 / 960 150  /  Fax: 06152 / 960 151

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Liebe Schwestern und Brüder in St. Marien Mörfelden, in Johannes XXIII. RÜ- Königstädten und in St. Jakobus der Ältere Nauheim!

Unsere Hauskirchengemeinde weiter wächst immer weiter. Wir verbinden uns im gemeinsamen Gebet. Vielen Dank!

Mit Pfarrer Omphalius, der uns die Texte für Familien vorbereitet, und Diakon Alles wünsche ich Ihnen und Ihren Familien einen frohen Sonntag und ein schönes Wochenende.

Gerne können Sie meine Mail auch weiterleiten an Menschen, die daran vielleicht Freude haben.

Falls Sie keine weiteren Mails von mir wünschen, schreiben Sie mir bitte diesbezüglich kurz eine Mail.

Bleiben Sie gesund und behütet!
Ihr Pfarrer Christof Mulach

 

Hinweis zu dem Pfarrbüro in Nauheim:

Aufgrund der Coronavirus- Pandemie ist das Pfarrbüro für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die Pfarrsekretärin ist zu den ausgewiesenen Bürozeiten telefonisch zu erreichen.

Anschrift:

Nauheim, St. Jakobus der Ältere

Pfarrbüro:

Unter der Muschel 19, Tel: 06152 / 960 150 / Fax: 06152 / 960 151